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Aschekästen für Kaminöfen

    Aschekasten für Kaminofen

    Aschekästen für Kaminöfen sind notwendig, wenn Sie einen älteren Kamin besitzen; neuere Kamine benötigen diesen nicht zwangsläufig. Gleichzeitig ermöglicht es die Kombination aus Ascherosten, Feuerbock und Aschekasten eine hohe Heizeffizienz zu erreichen. 

    Für viele Menschen bedeutet der Einsatz von Aschekästen aber zunächst, eine wesentliche Frage:
    Was genau mache ich mit der Asche und wie oft muss ich die Asche aus dem Kamin entfernen? Geht es Ihnen ähnlich, dann wird Ihnen dieser Beitrag einige grundlegende Antworten geben.

    Der Aschekasten muss zum Kamin passen

    Wenn Sie einen Aschekasten für Ihren Kamin benötigen, sollte dieser exakt zu Ihrem Kamin passen. Dies bedeutet, dass er aus einem robusten Material ist, aber auch in der Größe passt. Bei einem zu großen Aschekasten werden Sie Probleme bekommen, diesen in Ihren Kamin zu integrieren. 

    Bei einem zu kleinen Aschekasten fällt die Asche möglicherweise daneben. Also messen Sie zunächst den vorhandenen Aschekasten aus oder lassen sich diesbezüglich beraten. 

    Da es bei den heutigen sehr modernen Kaminen auch möglich ist, auf einen Aschekasten zu verzichten, sollten Sie diesbezüglich schauen, ob Ihr Kamin überhaupt einen Aschekasten benötigt. Falls ja, stellen wir Ihnen nun eine kleine Auswahl vor.

    Schürer Aschekasten Maßfertigung

    Eigenschaften:

    • Aschkasten individuell nach Maß
    • Grifftiefe von 2cm
    • Übermittlung der Maße die Begriffe „Tiefe“ + „Griffseite“ + Höhe
    • verzinktes Stahlblech
    • bis 0,8mm
    • mit Schräge
    • unlackiert
    Schürer Aschekasten Maßfertigung

    Dieser Aschekasten ähnelt eher einer Ascheschublade. Er ist nach oben hin geöffnet, sodass die Asche ohne große Probleme hineinfallen kann. Der Griff ermöglicht es, den Aschekasten zum Entleeren zu entnehmen. Hierbei sollten Sie vorsichtig sein, denn die Asche könnte hinausfallen.

    Entleeren Sie diesen Aschekasten am besten direkt nach dem Erkalten in einen Ascheeimer mit Deckel. Stellen Sie ihn anschließend wieder auf den Boden des Brennraums.

    Die Größe Ihres Kamins ist hier das erste Maß für die Maßanfertigung. Zunächst addieren Sie die Maße Ihres Aschekastens und tätigen die Bestellung. Im Anschluss senden Sie eine E-Mail mit den Maßen an den Hersteller. Dieser Aschekasten wird exakt nach Ihren Vorgaben gefertigt.


    KOTARBAU Aschekasten  (ASIN B07ZRHSHRH)

    Eigenschaften:

    • 41 x 21 x 21.5 cm
    • 2.3 Kilogramm
    • Silber
    • Verzinkt
    • Material ‎Stahlblech
    KOTARBAU Aschekasten

    Der Aschekasten von Kotarbau ist aus Edelstahl gefertigt und gilt als besonders robust. Der Griff oberhalb des Kastens macht es leicht die Asche aus dem Kamin zu entnehmen und zu leeren. Mit einem Gewicht von 2,3 kg und aufgrund seiner Maße von 41 × 21 × 21,5 cm erscheint dieser Aschekasten aber auch recht groß und schwer.

    Laut Hersteller ist es möglich, die Asche direkt im Aschekasten erkalten zu lassen. In diesem Fall benötigen wir


    Spartherm Aschekasten 19x22cm

    Eigenschaften:

    • Aschetopf 19,5 x 22 cm
    • Außenmaß: ca. 21,5 cm x 18 cm
    • Innenmaß: ca. 13 cm x 17 cm x 9 cm
    • Tiefe: ca. 9 cm
    Spartherm Aschekasten 19x22cm

    Diesen Aschekasten gibt es in unterschiedlichen Größen, weshalb es keine Angabe zum Gewicht gibt. Das gusseiserne Material ist nicht näher bezeichnet. Bei dem Aschekasten 19 × 22 cm wurden durch den Hersteller folgendermaßen angegeben:

    • Aschetopf 19,5 x 22 cm
    • Außenmaß: ca. 21,5 cm x 18 cm
    • Innenmaß: ca. 13 cm x 17 cm x 9 cm
    • Tiefe: ca. 9 cm

    Dass es bei diesem Aschekasten keinen Griff gibt, erschwert das Entleeren ein wenig, wer aber diese Art von Aschekasten gewöhnt ist, wird hier nichts vermissen.


    Aschkasten 60×40 cm

    Eigenschaften:

    • Maße: 60x40cm
    • Aschekasten eignet sich zum Beispiel für Holzkohlegrill, Gasgrill, Grillkamine, Gartenkamine
    • Material: Buntblech feuerverzinkt
    Angebot Aschkasten 60x40 cm

    Dieser Aschekasten ist universell einsetzbar. So eignet es sich zum Beispiel für Holzkohlegrille, Gasgrille, Grillkamine, Gartenkamine und Kaminöfen. Er wird in unterschiedlichen Größen angeboten, muss aber mit einem Kaminrost kombiniert werden. 

    Mit warmen Wasser lässt es sich gut reinigen. Das feuerverzinkte Buntblech ist jedoch nur bedingt für hohe Temperaturen geeignet.


    Spartherm Original Rost und Aschekasten ca. 19 x 22 cm

    Eigenschaften:

    • Original Ersatzteile von Spartherm
    • Für Rostmaße ca. 19,5 x 22 cm
    • Guss und Stahl
    • Aschetopf ist etwas kleiner
    • Topf-Außenmaß: ca. 21,5 cm x 18 cm
    • Topf-Innenmaß: ca. 13 cm x 17 cm x Tiefe 9 cm
    Angebot Spartherm Original Rost und Aschekasten ca. 19 x 22 cm

    Die Kombination aus Rost und Aschekasten in der Größe von 19 x 22 cm ist ideal für Kamine von Spartherm geeignet, aber auch für Kamine anderer Hersteller, die diese Maße ebenfalls benötigen:

    Für Rostmaße ca. 19,5 x 22 cm

    Der Aschetopf ist etwas kleiner

    Topf-Außenmaß: ca. 21,5 cm x 18 cm

    Topf-Innenmaß: ca. 13 cm x 17 cm x Tiefe 9 cm

    Das Ascherost und der Aschekasten sind aus Guss und Stahl gefertigt. Es handelt sich um Original-Ersatzteile.


    Wie oft sollte ich die Asche aus dem Kamin entfernen?

    Ein Holzvergaserofen hat zwei Brennräume, aus denen Sie täglich die Asche mit einer Schaufel entnehmen. Einmal in der Woche sollten Sie darüber hinaus die Aschefächer unter den Rosten des oberen Brennraums leeren.

    FAQ Aschekasten

    Ist Asche Restmüll?

    Kohlenasche muss, sobald sie vollständig erkältet ist, als Restmüll entsorgt werden. Eine Entsorgung der Kaminasche in der Biotonne erscheint zwar auf den ersten Blick logisch. Schließlich ist die Asche selbst ein biologisches Produkt. Aufgrund der Schadstoffe, die auch in Asche aus biologisch produzierten Hölzern enthalten sein können, ist vorgesehen, diese Asche im Restmüll zu entsorgen.

    Dabei sollte die Asche vollständig ausgekühlt sein. Andernfalls besteht das Risiko, dass der Müllsack schmilzt oder eine ganze Mülltonne in Brand gerät. 
    Glauben Sie aufgrund des Schadstoffgehalts auch nicht, dass Asche ein guter Dünger sei. Dies ist ein alter Volksglauben. Wissenschaftlich belegt wurde mittlerweile, dass die graue Masse einen hohen Anteil an Schwermetallen enthalten kann. 
    In diesem Fall gelangen Schadstoffe durch den Boden in Ihre Pflanzen und schaden ihnen somit. In einigen Gegenden ist es daher sogar verboten, der Erde Asche zuzuführen. Prüfen Sie deshalb genau den Ursprung Ihres verbrannten Holzes und am besten auch welche Schadstoffe in der Asche entstanden sind, bevor Sie dieses auf den ersten Blick harmlose Abfallprodukt als Dünger verwenden. 

    Soll man Asche im Ofen lassen?

    Ja, viele Kaminofenbesitzer lassen zwischen 2 und 3 Zentimeter Asche im Kamin liegen. Sie haben erkannt, dass Asche den Kamin isoliert und sie somit einen ähnlichen Effekt hat, wie die Isolierplatten, die Sie in Ihrer Brennkammer integriert haben. Die verbesserte Isolierung erhöht die Brandtemperatur und trägt so zur sauberen Verbrennung bei.

    Was kann man mit Holzasche reinigen?

    Manche Menschen schwören darauf, Holzasche zum Reinigen von Edelstahl oder Silberbesteck zu verwenden. Doch auch diese Anwendung ist mit Vorsicht zu genießen, denn auch hier sollte man das Schwermetall berücksichtigen und lieber nichts mit Holzasche reinigen, das mit Lebensmitteln in Berührung kommt.

    Zwar wirkt Holzasche steril und desinfizierend, aber sie eignet sich dennoch nicht zum Reinigen von lebensmittelnahen Gegenständen oder zur Wunddesinfektion. Bleiben das Cerankochfeld, welches man theoretisch mit Kaminasche reinigen könnte. 

    Hier zeigt sich Asche nämlich als ein mildes Scheuermittel mit hoher Fettlösekraft. Auch Silberschmuck könnte man mit Holzasche polieren. Jedoch sollte der Einsatz genau überprüft und bedacht werden. Die meisten Menschen werden sich also letztlich dafür entscheiden, die Holzasche im Restmüll zu entsorgen.

    Hierfür entsorgt man die Asche am besten 2 bis3 Tage nachdem der Kamin befeuert wurde. Eine Schaufel und ein Ascheeimer sind hierfür ebenso gute Helfer, wie der Aschekasten, in dem die Holzasche gesammelt wird.

    Wie lange sollte man die Asche auskühlen lassen?

    Bevor man die Asche aus dem Aschekasten entsorgen kann, sollte man sie mindestens drei Tage abkühlen lassen. Möchte man eine größere Menge an Asche entsorgen, sollte man möglicherweise sogar länger damit warten. Die erkaltete Asche aus dem Aschekasten entnimmt man mit einer Schaufel und wirft die Asche in einen kleinen Ascheeimer, der diese am besten auch noch löschen kann.

    Dabei ist es deutlich leichter, die Asche zu entnehmen, wenn man Aschekästen und ein Ascherost besitzt. Auf diese Weise ist die Asche feiner und weniger verklumpt.
    In einem Ascheeimer kann die bereits abgekühlte Asche weiter erkalten. Wussten Sie, dass in 8 % aller Aschebrände die Asche bereits drei Tage alt war? Dies zeigt eine Untersuchung des Schadenprismas. 

    Sie sollten nicht unterschätzen, wie lange Asche noch nachglüht. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) warnt deshalb, dass auch noch einige Tage nach dem Erlöschen der Glut eine Brandgefahr von der Glut und ihrer Asche ausgeht. Dies wurde in Brandversuchen und Untersuchungen rund um Aschebrände nachgewiesen.

    Wie viel Grad hat eine Holzglut?

    Angesicht einer Temperatur von etwa 800 °C bei Holzglut ist es wenig verwunderlich, dass Asche auch noch Stunden nach dem Erlöschen des Feuers eine Brandgefahr birgt und erst nach einigen Tagen sicher entsorgt werden kann. 
    Entscheidend für die Temperatur und auch für eine saubere Verbrennung ist, dass es eine möglichst vollständige chemische Reaktion der Holzgase gibt. Um diese zu erreichen, benötigt man den Sauerstoff aus der Verbrennungsluft, also im besten Fall einen Feuerbock oder ein Ascherost.

    Kann man Asche in den Garten streuen?

    Viele – insbesondere ältere – Gartenbesitzer schwören auf Asche als Dünger. Dabei beachten sie selten, dass die Asche von Holz ebenso wie die von Steinkohle Schwermetalle enthalten kann. Gemeint sind hier vor allem Kadmium, Quecksilber, Blei und Selen. Darüber hinaus können auch die Schadstoff Arsen und Schwefel in Asche enthalten sein.

    Der scheinbar so gute Dünger kann also aufgrund der Schadstoffbelastung zu einem Risiko werden. Aus diesem Grund sollten Sie ihn nur mit äußerster Vorsicht in Ihrem Garten verwenden. 

    Die Tatsache, dass Asche eine gute Mineralienzusammensetzung besitzt, ist unbestritten. Asche ist reich an Kalium, Kalk, Eisen und Phosphat. Weiterhin enthält Asche aber auch die genannten giftigen Stoffe. Diese stellen ein gewisses Risiko dar. Nutzen Sie Asche deshalb nur mit äußerster Vorsicht zum Düngen.

    Was kann man mit Kaminasche machen?

    Dass Asche vielseitig einsetzbar ist, wusste man bereits seit vielen Jahren. Heute ist der Ascheeinsatz jedoch aufgrund der schädlichen Stoffe, die ich bereits weiter oben aufgeführt habe, umstritten. So nutzte man Asche früher als Dünger und im Winter als Streugut gegen Glätte. 

    Auch gegen Pflanzenschädlinge wurde Asche früher eingesetzt oder zum Reinigen der Kaminscheiben. Zum Reinigen der Kaminscheiben kann man sie auch heute noch ohne größere Mühe einsetzen. Alle anderen Verwendungen, bei denen die Asche die Erde oder das Grundwasser erreichen kann, sind jedoch aufgrund der toxischen Wirkung mit Vorsicht zu genießen.

    Ist Asche fruchtbar?

    Asche galt früher als einer der natürlichsten Dünger und war sehr einfach herzustellen. Dies galt insbesondere, wenn man einen Kaminofen zum Heizen hatte. Von vielen wird Asche – aufgrund der Schadstoffe häufig zu Recht – als Abfallprodukt angesehen. Dabei ist Asche ebenso reich an Kalium und Kalk, sowie Eisen und Phosphat und kann bei einer sauberen Verbrennung in kleinen Mengen eingesetzt werden.

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    Robby Stude
    Robby Stude

    Ich bin Robby Stude, Autor und Herausgeber von Kaminofen-berater.de Meine Karriere begann ich ursprünglich in der Immobilienbranche. Dann ich durch die Firma meines Vaters zur Ofen- und Kaminbranche. Über die Jahre habe ich mir jede Menge Know-How rund um Feuerungstechnik angesammelt, das ich hier gerne mit allen Kaminofeninteressenten teilen möchte. Alle Artikel