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Kaminholz richtig lagern

    Kaminholz richtig lagern

    Wir verraten Ihnen, wie Sie Kaminholz am besten lagern – Unsere Geheimtipps

    Zum Beheizen eines Kaminofens gibt es verschiedene Holzsorten. Fichte, Buche und Eiche gehören mit Abstand zu den Beliebtesten. Doch wie lagert man das Holz richtig? Wir verraten in diesem Ratgeber „Holz richtig lagern“ alle wichtigen Geheimtipps, die Sie benötigen um Kaminholz ideal zu lagern.

    Die Eigenschaften von Holz

    Grundsätzlich gilt, dass Holz möglichst trocken gelagert werden sollte. Je trockener es ist, desto höher ist auch der Wirkungsgrad. Zwar gibt es die Option, kammergetrocknetes Holz zu kaufen, doch auch dieses aufwendige Trocknungsverfahren nutzt nichts, wenn es nicht richtig gelagert wird. 

    Der Grund:
    Holz ist ein hydrophiler Stoff. Ähnlich wie bei einem Schwamm, saugt es sich mit Wasser voll, wenn es in ein feuchtes Milleu gegeben wird. Dazu zählt auch die Umgebung. Man sollte das Holz daher möglichst nicht draußen stehen lassen, wenn dadurch Regenwasser auf das Holz gelangen kann.

    Kammergetrocknetes Holz hat einen Feuchtigkeitsgrad zwischen 10 und 15 Prozent. Wenn es allerdings nass wird oder in Kontakt mit Flüssigkeiten kommt, dann steigt dieser auf 30 oder gar 40 Prozent an. Dadurch verliert es natürlich den Wirkungsgrad und der Heizvorgang ist nicht mehr sonderlich effizient.

    Holzfeuchtemessgerät

    Diese praktischen Feuchtigkeitsmesser kosten nicht viel und gibt es in fast jedem Baumarkt zu kaufen. Beim Messvorgang sollte man allerdings auch darauf achten, die Feuchtigkeit richtig zu erfassen. Das Gerät an der Außenseite anzubringen ist nicht sehr wirksam, da das wenig über die Kernfeuchte aussagt. Es lohnt sich also, es vor Messung aufzuspalten das Messgerät am Holzkern anzubringen. Sie entscheidet letztendlich auch darüber, wie das Holz abbrennt.

    Das Problem bei feuchtem Holz

    Zu nasses Holz führt dazu, dass es während dem Heizen zu Verrußung im Vorderraum kommt. Unter Umständen kann es auch passieren, dass der Ofen ausgeht. Ärgerlich ist das in jedem Fall, da die Rußpartikel auch optisch nicht sonderlich schön aussehen. Außerdem entsteht bei Erhitzung von feuchtem Holz sehr viel Asche, die man andernfalls vermeiden kann. Was übrig bleibt ist nicht die gewünschte weiße Asche, sondern vielmehr eine Ansammlung dunkler, schwarzer Kohle.

    Daher empfehlen wir, in jedem Fall auf trockenes Holz zu setzen. Die abgegebene Energiemenge pro Holzstück ist dabei deutlich höher und Sie können dadurch viel effizienter heizen. Das Feuer ist ansehnlicher und das Holz knistert viel mehr, was natürlich ebenfalls zu einem schönen Heizvorgang dazugehört.

    Die richtige Lagerung von Kaminholz

    In diesem Bild sehen Sie, wie Sie gespaltenes Holz lagern sollten. Auffällig ist, dass sich die oberen Stücke senkrecht zu den unteren beiden befinden. Das liegt vor allem am Luftstrom, da das Holz die Möglichkeit haben muss, frische Luft abzubekommen. Der Abstand zwischen den einzelnen Stücken ist dabei nicht sonderlich wichtig. 

    Vielmehr sollten Sie auf eine ausreichende Belüftung und auf eine trockene Lagerung viel Wert legen, da dies erheblich über die Brennwirkung entscheidet.

    Wir raten außerdem vom Drüberlegen einer Plane ab. Zumindest im Sommer hat man hierbei das Problem der Kondenswasserbildung, die sich unterhalb der Plane abspielt. Dadurch sammelt sich Feuchtigkeit an, welche das Holz nass und schimmlig werden lässt. 

    Natürlich sollte man das Holz bestenfalls auch vor Schnee und vor nassen Blättern schützen. Im Winter und im Herbst ist das Verwenden einer Plane durchaus noch in Ordnung, sofern die Temperaturen mitspielen und sich darunter kein Kondenswasser bildet.

    Die Verwendung eines Holzregals

    Unser Extratipp ist außerdem, dass Sie sich nach Möglichkeit ein Holzregal einrichten, sofern der Platz es zulässt. Dieses sollte sich im besten Fall drinnen befinden und kann dafür sorgen, dass das Holz eine gewisse Grundtrocknung erhält. Wir empfehlen, es vor Verwendung etwa eine Woche in diesem Holzregal zu lagern, damit es vor Benutzung möglichst trocken bleibt. Alternativ eignet sich natürlich auch ein separates Zimmer, in dem sich wenig Luftfeuchtigkeit befindet. 

    Robby Stude
    Robby Stude

    Ich bin Robby Stude, Autor und Herausgeber von Kaminofen-berater.de Meine Karriere begann ich ursprünglich in der Immobilienbranche. Dann ich durch die Firma meines Vaters zur Ofen- und Kaminbranche. Über die Jahre habe ich mir jede Menge Know-How rund um Feuerungstechnik angesammelt, das ich hier gerne mit allen Kaminofeninteressenten teilen möchte. Alle Artikel