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Kaminofen das erste Mal anfeuern: Was ist zu beachten?

    Kaminofen das erste Mal anfeuern
    1. Wähle für das erste Anfeuern deines Kaminofens ein gutes Anmachholz, z. B. Fichte oder ein anderes Nadelholz. Lege es in das Zentrum des Feuerraums und lege das Hauptholz außen rum.
    1. Nachdem du das Holz angezündet hast, muss die Tür angelehnt bleiben, um zu verhindern, dass der Ofen qualmt und stinkt. Gleichzeitig trägt die angelehnte Tür dazu bei, dass die Flamme genug Sauerstoff bekommt. Rauchgase können nicht in den Raum gelangen, da im Ofen Unterdruck herrscht. Aber nur, wenn die Rauchrohre ordentlich zusammengesteckt wurden.

    Manche Ofenmodelle haben eine sogenannte Anhaltklappe. Diese stellt sicher, dass die Ofentür nicht einfach zuschlägt.

    1. Da der Ofenlack noch nicht eingebrannt ist, kann der Ofen bei den ersten paar Malen etwas stinken. Abhängig von der Nutzungsintensivität hört die Geruchsbelästigung aber nach ungefähr ein bis zwei Tagen auf.

    Während dieser Zeit einfach das Fenster öffnen, denn manche Menschen empfinden den Geruch, der durch das Einbrennen des Lacks entsteht, als äußerst unangenehm. Eine Gesundheitsgefahr stellt dieser Prozess in der Regel nicht da, da für europäische Ofenmodelle biologisch abbaubarer Lack verwendet wird.

    Tipp:

    • Achte darauf, dass primäre und sekundäre Lufthebel auf „offen“ gestellt sind. (Manche Ofenmodelle haben nur einen Lufthebel!)
    • Brennt das Hauptholz hellgelb, kann die Türe geschlossen werden.
    • Bei den ersten Malen sollte beim Anschüren des Ofens viel Holz verwendet werden, um später die Menge nach und nach zu reduzieren. Achtung: Nicht vor den Geräuschen erschrecken. Es ist völlig normal, dass es richtig laut knackt und knistert.