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Kaminofen Türdichtung wechseln – was ist zu beachten

    Es gibt verschiedene Türdichtungen, darum zeigen wir euch in unserem Video zwei verschiedene Kaminmodelle und erklären euch, wie man die Gummis tauscht.

    Lederofen mit weißer Dichtschnur

    Beim Lederofen sitzt die Dichtschnur in einer tiefen Kerbe. Hier wurde die Runddichtung praktisch eingepresst.

    Wissenswert:

    • Neue Runddichtungen bekommst du fast überall.
    • Kaminofendichtungen werden mit der Zeit hart und spröde und die Dichtwirkung wird immer schlechter.

    Wie tauscht man die Türdichtung aus?

    • Reiß die Dichtung einfach raus. Anschließend musst du den Ofen ordentlich reinigen, so dass keine Fäden mehr an Tür oder Ofen hängen. Mithilfe eines Schraubenziehers kannst du die Reste der alten Dichtung problemlos entfernen.
    • Gib auf die Scheibe Dichtungskleber und presse die neue Dichtung ein. Für die Schnittkanten der Dichtung solltest du Endkappen nutzen. Diese verhindert, dass die Dichtung ausfranst. Hast du keine Endkappen, kannst du auch Kleber verwenden. Dieser wird um die Dichtung herumgeschmiert und härtet dann aus.
    • Tipp: Um zu verhindern, dass die Dichtung, während der Kleber trocknet, wieder herausrutschen, solltest du sie mit Schraubzwingen festziehen. Das ist wichtig, denn nur wenn die Dichtung richtig positionier ist, ist sichergestellt, dass der Kamin wirklich dicht ist.

    Wissenswert:

    • Abhängig vom Kleber dauert es zwischen vier Stunden und einem ganzen Tag, bis er richtig ausgehärtet ist.
    • Dichtungen in Sonderform werden genauso wie Runddichtungen eingebaut.
    • Achte beim Einbau von Dichtungen darauf, dass es so wenig Stoßflächen wie möglich gibt. Die Stoßfläche sollte nicht in den Ecken des Kamins liegen.

    Während der Dichtungskleber aushärtet, ist es nicht wirklich verboten, den Ofen zu verwenden. Du solltest aber bedenken, sobald die Tür zugemacht wird, kann sie am Körper anbacken, weil der Kleber nach außen dringt. Sobald du versuchst die Tür zu öffnen, reißt du die Dichtung wieder heraus. Darum sollte der Ofen erst wieder verwendet werden, wenn der Kleber wirklich getrocknet ist.

    Wissenswert:

    • Bei Runddichtungen gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Es kommt darauf an, wie viel Keramik drin ist.
    • Geflochtene Dichtung bedeutet, dass in der Dichtung Fäden eingearbeitet wurde. Dadurch wird die Dichtung stabiler und deutlich langlebiger.
    • Sonderformen Dichtungen kriegt man nur beim Hersteller.
    • Es gibt No-name-Nachbauten. Die kann man probieren, aber dass sie tatsächlich passen, ist nicht garantiert.

    Wie kann man überprüfen, ob der Dichtungswechsel korrekt durchgeführt wurde?

    Ob du die Dichtung in deinen Ofen korrekt eingebaut hast, kannst du ganz einfach überprüfen. Stecke einfach ein Blatt Papier zwischen dem Ofen und dessen Tür und schließe die Tür. Kannst du das Blatt nicht herausziehen, hast du die Dichtung korrekt eingebaut.