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Kaminofen und Wärmepumpe – Was ist zu beachten?

    Wenn Sie sowohl eine Wärmepumpe, als auch einen Kaminofen in Ihrem Haus betreiben, gibt es einige Dinge zu beachten. Welche genau das sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

    Kaminofen und Wärmepumpe

    Üblicherweise finden Sie eine Wärmepumpe immer in Kombination mit einer Be- und Entlüftungsanlage vorliegend. Das liegt vor allem an der Effizienz. Hier gibt es allerdings zwei wesentliche Kriterien, die ein Kaminofen dabei erfüllen sollte.

    Zum einen kann der Ofen entweder vom Deutschen Institut für Bautechnik, kurz: DIBT, auf Unterdruckdichtigkeit geprüft werden. Alternativ können Sie jedoch auch einen Unterdrucksicherheitsabschalter installieren. Dieser übernimmt die Funktion, dass die Lüftungsanlage im Notfall ausgeschaltet wird.

    Für welche der beiden Optionen Sie sich entscheiden, kommt letztlich auf Ihren Ofen an.
    Auffällig ist, dass nahezu alle Kaminbausätze, die individuell zusammengebaut werden müssen, nicht DIBT-Geprüft sind. Das hat vor allem technische Hintergründe, die vor allem mit der Bauweise dieser Geräte zusammenhängen. In solchen Fällen gibt es also nur die Möglichkeit, einen Unterdrucksicherheitsabschalter zu installieren, sofern die Kaminöfen mit einer Wärmepumpe betrieben werden sollen.

    Kaminofen und Wärmepumpe installieren – Bereits vor dem Hausbau planen

    Wenn Sie vorhaben, ein Haus zu bauen, dann ist es in jedem Fall ratsam, sich vorher bereits darüber Gedanken über die Aufstellung eines Ofens zu machen. Schließlich sollte man wissen, ob in Zukunft ein Ofen installiert werden soll oder nicht.

    Ein derartiges Vorhaben sollte daher sowohl platz- und aufstellorttechnisch, als auch bezüglich der benötigten Komponenten gründlich durchdacht werden. Damit gehen Sie auf Nummer sicher und vermeiden anschließend, dass Sie den Ofen abreißen oder umbauen müssen.

    Zu den Fragen, die man sich dabei stellen sollte gehört auch, welche Einrichtungen letztendlich vorhanden sein müssen, wie die Bodenplatten verlegt werden sollen, welche Kabel verlegt werden sollen und wo sich die Zu- und Abluft und wo sich der Schornstein befindet.

    Das sollte bereits vor dem geplanten Bauvorhaben – entweder mit uns oder mit einem Fachmann – durchgesprochen werden. Leider wird es anschließend sehr teuer, wenn ein Schornstein bei bestehenden Ableitbedingungen umgerüstet werden muss, daher ist es zu empfehlen, sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber zu machen.

    Nach einem Architektenbesuch können Sie daher bestenfalls zu einem Ofenbauer gehen, um sich mit den technischen Gegebenheiten und Lösungen vertraut zu machen. Das gilt vor allem dann, wenn Kaminofen und Wärmepumpe installiert werden sollen. Damit sparen Sie sich anschließend eine Menge Ärger und können gleich von Anfang die richtigen Vorgaben beachten.

    Wenn Sie Fragen haben oder eine umfassende Beratung wünschen, können Sie uns natürlich jederzeit kontaktieren.